Kinder und Jugendliche erhalten die Gelegenheit, den Zug der Erinnerung und das Ausstellungsprogramm zu besuchen und sich aktiv mit der Vergangenheit auseinander zu setzen. Das ist eine wichtige Aufklärungsarbeit, die wir sehr begrüßen.
Das Stadtarchiv richtet in den Räumen des Kinder- und
Das Schulreferat tritt an alle Münchner Schulen mit der Bitte heran, die Ausstellung zu besprechen und
Das Kulturreferat informiert die vom „Zug der Erinnerung“ genannten zivilgesellschaftlichen Organisationen
Die Landeshauptstadt München beteiligt sich an den Kosten für den
Hintergrundinfo:
Über Tausende Kilometer wurden Deportationszüge in die Lager geschleust. Auch unter Kriegsbedingungen setzten die NS-Behörden die Transporte fort – aus Frankreich im Westen bis zur Sowjetunion im Osten. Selbst über die Ostsee (Norwegen) und das Mittelmeer (Rhodos) wurden Kinder und Jugendliche in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt.
Auf dem Weg in die Vernichtung wurden die letzten Botschaften der Opfer gefunden, die sie aus den Zügen warfen: verzweifelte Hilferufe, Brieffetzen und Postkarten. Kaum ein Bahngleis, das an die Schicksale der Verschleppten erinnert; wenige Bahnhöfe, in denen ein Ort des Gedenkens besteht.
Am Ende des zweiten Waggons hängen die noch leeren, durch die Recherche von Schulen und anderen Organisationen zu füllenden Tafeln mit den Fotos und Biographien einzelner Kinder aus den Gemeinden und Städten entlang der Fahrstrecke. Der “Zug der Erinnerung” hält auch eine Rechercheneinheit bereit: Computer und eine Handbibliothek laden zur Spurensuche ein.
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